Renate Busam
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Beziehungen aus der inhaltsleeren STILLE

 

Beziehungen

  1. haben als Bezugsrahmen die Vielfalt und Kreativität der universellen Schöpfung. Sie sind auf der Tiefenebene nie persönlich, sondern drücken schöpferische energetische Muster aus
  2. Beziehungen sind immer Einheitsfindung. Sie haben zwei Quellebenen - die durch uns wirkenden Impulse des Seelenkörpers und die biographischen Überlagerungen, die das “Beziehungs-Ich“ ausmachen und dessen Kern – das frühe Kind.
  3. Beziehungen sind primär Projektionsfläche für das Innere, das nach aussen will, für die Seelenmatrix und den Ichkern und sie zielen auf die Vervollkommnung des Ausdrucks unseres inneren Wesens (Einheit) ab.
  4. Der Beginn und das Ende einer Beziehung sind perfekt und sind vorgegeben von der inneren Einheit unseres Systems. (Wachstumsrhythmen) Das Ich in seinem Kämpfen ist dabei macht-los.
  5. Beziehungen erscheinen immer als Teil der Dualität – der andere ist „anders“. Auf dieser Ebene verstricken wir uns und leiden …
    Der Weg aus allen Verstrickungen ist die Zurücknahme der Projektion ins eigene Ich. Wir lösen den Bezug auf die Aussenperson ab und richten die Energie nach innen. (was zeigt der andere mir, was will sich in mir ausdrücken, heilen ?)
    Der Schlüssel zur Heilung des Bezugs liegt in der Hinwendung zu unserer göttlichen Seite und in der Akzeptanz der Bedeutung dieser göttlichen Seite. Dort erscheint die innere Einheit unseres Wesens, die innere Mitte. Unsere innere Mitte leitet als innerer Zeuge den Prozess der Einheitsfindung in Beziehungen im aussen und „weiss“ alle Ebenen der Bedürftigkeit.
  6. Freiheit in Beziehungen beginnt da, wo ich EINS in mir bin.
  7. Freiheit in Beziehungen beginnt da, wo das Ich den projektiven, dualen Charakter von Beziehungen erkennt, beobachtet (also in die Rolle des Zeugen geht) und immer wieder freigibt, was ist, d.h. die innere Einheit (das Zentrum) als den eigentlichen Schöpfer von Bezugnahme (an)erkennt.
  8. Mit dem anderen zu SEIN, bedeutet, den schöpferischen Schwerpunkt der Bezugnahme auf den anderen nicht in der Ich-ebene zu belassen, sondern zu erlauben, dass Bezug immer wieder spontan als schöpferischer Akt aus der inneren Mitte, dem Absoluten entsteht, aus der Unschuld des Seins, aus dem Nicht-wollen. Das Ich muss zur Seite treten.
  9. Freie Beziehungen geben den anderen immer wieder frei und lassen die innere Einheit entscheiden, welchen Weg eine Beziehung nimmt und wie sie sich entfaltet.
  10. Dazu ist es unabdingbar, dass ich in mir verankert bleibe, dass ich weiss, wer ich bin und nicht bewusst oder unbewusst zum anderen „überlaufe“. Folgerichtig muss ich meine Wurzeln in mir, in den Tiefen meines Seins halten, nicht in der Symbiose und Identifikation mit dem anderen (diese bedeutet immer Einengung, Ichverlust und Drama).
  11. Grundsätzliche Bezugs-losigkeit als innere Haltung gegenüber einem anderen weiss, dass der andere mir letztendlich nichts geben muss und auch nichts geben kann – er ist Stille und Fülle – wie ich.
  12. Beziehungen im aussen verweisen immer auf den Zustand meines Inneren und seiner Einheitsfindung. Erst das Verharren in der inneren Mitte macht wirkliche Öffnung für den anderen, für sein Anderssein möglich, erst jetzt können wir seine Anderssein als Besonderheit geniessen. Dies ist die Grundlage für zutiefst beglückende Erfahrungen der Einheit und Verschmelzung mit dem anderen.
  13. Hier entsteht Beziehung aus dem stillen, inhaltsleeren „Raum“,in dem Ich- und Nicht-Ich zusammenfallen und die Beziehungspartner immer so selbverständlich wie das Atmen EINS sind.
    Einheit kann grundsätzlich nicht auf der dualen Ichebene entstehen. Einheit ensteht immer jenseits des Ichs – sie ist Widerschein des Göttlichen, des Absoluten.
    Glückliche Beziehungen sind grundsätzlich bezugs-los.

    Sie nähren sich aus der spontan auftauchenden Schöpfung aus der Leere - sie sind beglückend und frei.