Renate Busam
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Können wir unser Leben heilen – sind Lebensenergien lenkbar ?

 

- zur besondere Bedeutung der Verbindung von prajna und prana im Prozess der Verwirklichung unserer wahren Natur -

Unsere wahre Natur, die jenseits der Zeit und nicht definiertes, “leeres“ Sein ist, wird „verhüllt“ durch 5 Körperhüllen. Durch diese geschieht Schöpfung auf verschiedenen existentiellen Ebenen.
Alle 5 Körperhüllen* (grobstofflicher Körper, pranischer Körper, Verstand-
Gefühl=manomaya, Seele=buddhimaya, Kausalkörper=anandamaya) können verstanden werden als verschiedene Dichteebenen des Einen Bewusstseins.
Diese Dichteebenen schwingen nun in Resonanz mit dem physischen Körper und seinen Zellstrukturen. Sie alle spielen eine Rolle beim „Programmieren“, bei der Heilung und dem neu schreiben von Zellerinnerung.
All diese Bewusstseinsebenen sind in der Lage, über Zellprozesse des physischen Körpers (Proteine =Gefühle), unser Ich zu beinflussen.
Über neues Fühlen und Wahrnehmen ist es möglich, die bisherige Ich-struktur (den kama-manas) zu erweitern oder schliesslich zu tranformieren, sogar in die ichlose, identitätslose, nicht-persönliche Leere des reinen Seins.
Die innere Einheit, sat-prem, ist das wissende Prinzip, das als Urgrund, als ursprüngliche Einheit, die Entfaltung und die auf so vielerlei Weisen mögliche Einheitserfahrung und substanzielle Vereinheitlichung aller Körperhüllen leitet. Nicht die Impulse, die aus dem Ich kommen !
In der Verwirklichung richten sich alle Körperhüllen, Bewusstseinzustände auf die letzte Seinsebene aus.
Sie ist der wahre Transformator.
Im Dienst des Absoluten, im Dienst von sat aber auch im Dienst der Matrix steht der kausale Körper, (anandamayakosa).
Die „Samen“ unseres kausal-universellen Potentials sind bezogen auf die universelle Schöpfungsebene (brahma saguna). Aber auch – obwohl selbst als Samen ja definiert, zugleich durchdrungen vom nicht-definierten Einen Prinzip (Brahma nir-guna).
Im Tiefschlaf begegnen wir dem kausalen Körper und der tiefen „glückseligen„ Einheit
als Gefühl, da die Samen im kausalen ja noch nicht als Erfahrung entfaltet sind, sondern vorhanden als nicht -duale Einheit, als der Eine Punkt. Die Kraft des kausalen ist prajna- sie kennt die Samenpotentiale und „regiert“ deren Öffnung, Heilung oder „Rückführung“:
der kausale Körper kennt 2 Bewegungen

  • die der Entfaltung des Samens, der Vergrobstofflichung der ihnen innewohnenden Matrixprogramme und deren Umsetzung durch die Programmierung des (Körper)bewusstseins und des Lebens.
    In prajna sind Sein und Leben geeint, fallen in Eins. Wenn der Same aufgeht, wird er zu unserer Lebensgeschichte mit ihren karmischenThemen, Erfahrungen etc und es entsteht ein Spannungsverhältnis von Leben und Sein: die Lebensbewegung kann sich im Werden verirren und sich weit entfernen von der inneren Einheit des SEINS (ein karmisches Muster kann unseren mind und Gefühl über Jahre beschäftigen). Manifestation geschieht.
  • die 2. Bewegung des prajna ist eine „Gegenbewegung“ von den äußeren Zwängen der karmischen Lebensmuster wieder zurück in die Samen, in die Einheitskerne der Muster, in die Ursprungssamen des kausalen Körpers: Manifestation löst sich auf.

Auf das 12er Körper-Geist-System bezogen heisst das:
Wenn die 12erstruktur zerfällt durch die Ausrichtung auf die Seinskonstante im Gewahrsein, löst sich die ursprüngliche karmische 12ergrundierung unserer Systeme auf und damit das Filtern unserer Energiefelder bzw. des Bewusstseins durch den karmisch-dharmischen Familienkörper.
Der Same im kausalen ist energetisch ausgelaufen, die Identifikation mit zentralen Lebensthemen der Vergangenheit heilt in der Ausrichtung auf das Hier und Jetzt.
In dieser Lebensphase „verlassen„ wir die Grundsuppe, die Grundthemen der Familie und gründen uns in der freien, nicht definierten Abstraktion, im Sein.
Karmische Muster werden neu programmiert durch die Erneuerung ihrer Substanz (z.b. bisherige Opferhaltung der Frau wird zur frei fliessenden, weiblichen Kraft, deren Ausrichtung Sein und Selbstliebe ist). Die Neuprogrammierung der Substanz geschieht zunächst im Feinstofflichen, im Kausalkörper – dann auch in der Heilung der karmischen Zellerinnerungen im Physischen (Darm, Herz, Becken) und im Gefühl, d.h., im Körper heilen sich Herz-, Darm- und Hara -Speicher auf der Zell- und Gewebsebene.
Es kommt zu Gefühlskonflikten, Gefühlsbrücken, Veränderungen und neuen Blickwinkeln im Selbstgefühl und zu entsprechenden Körpersymptomen (Rückenmark, Gesäss, Wirbelsäule, Herz).
D.h. es entsteht aus der inneren Einheit als dem Programmierer, als dem wissenden Guru, heraus, eine neue Grundierung des Körper-Geist-Systems, die nicht mehr identisch ist mit der alten karmischen 12er Struktur und ihrer Resonanz zum „Familienkörper„.
Wir „gleiten„ aus dem Werden ins SEIN .
zusammenfassend könnte man sagen :
der einzelne Same, kraft des prajna, zeigt sich im aussen, um Leben als Werden, um sich als Erfahrung zu entfalten, lebt sich energetsich aus, und die Energie zieht sich dann wieder zurück und wird zur stillen, nichtdualen Einheit des Ursprungssamens des kausalen Körpers, „gereinigt“ vom individuellen – das ist ja abgefallen, hat sich ausgelebt-, und wird wieder zur universellen Samenebene (brahma saguna) und öffnet da zu unserer wahren Natur, zu Brahma Nirguna, dem leeren, nicht definierten Sein.
„in prajna ist die Vielheit und die Dualität reintegriert in die Einheit des nicht differenzierten Bewusstseins...“ (glossario sanscrito)

Die „Rückkehr“ der karmischen Lebensmuster in ihre ursprünglichen Samen im Kausalkörper ist ein universelles Prinzip, indem sich eine Facette der Verwirklichung zeigt, nämlich die der Auflösung aller Inhalte aller Körperebenen und der damit verbundenen (Aussen-)-Projektionen.
Wenn das leere, reine SEIN tiefer und tiefer wird in unserem Körper-Geist-System und unser Bewusstsein ständiges Gewahrsein ist, verankert in der Leere des Ewigen Moments, beginnen sich der kausale Körper, das prajna, und das prana, die Lebensenergie, anzugleichen. Es gibt eine „Seinsgleiche“ von prana und prajna (wichtig bei Heilsessions), die die Verbindung vom Leben und dem unmittelbaren, ungefilterten Sein unserer Körper-geist-systeme herstellt. (=universelle Bewusstseinebene – brahma saguna).
Zusammenfassend: Die innere Einheit ermöglicht die Lenkung und Beherrschung von Lebensenergie (prana): wenn die dharmisch-karmischen Muster der bisherigen Lebensgeschichte gegen 0 streben, beginnen prajna und prana im Einklang zu schwingen, und wir können prana lenken und zum Heilsein nutzen.
Wenn also prana und prajna – die Lebensenergie und das Kausale in eins fallen, sind wir frei von jeglichen bewussten und unbewussten Programmierungen, die uns zu bestimmten Reaktionsmustern und Lebensformen zwingen.