Renate Busam
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in aller Kürze

 

Verwirklichung und Schmerzkörper

egal, welche phänomenalen Zustände des Ich (Freude-Wut), und des Körpers (zu kalt, zu heiss, schwach, gierig) gerade aktuell sind oder den Moment beherrschen, all das sind Formen, die sich zeigen können, die aber nicht wesentlich sind.
Sie zerfallen durch die Zentrierung im Formlosen der Formen:
Die Leere, das Nicht-Definierte in der Form ist das Wesentliche.

In der Ausrichtung auf die Stille treffen wir ab und an auf den Schmerzkörper:
Er ist Teil der Familienstruktur und somit der vorgeburtliche Prägung.
Er ist Teil der kollektiven Erdanbindung und der archetypischen Menschheitsthemen
im Erdbewusstsein.

Wenn da Schmerz ist, erlöse die Identifikation mit diesem
gib dem Schmerz keinen Namen, keine Definition, keine Wertigkeit
gehe ins Zentrum des Schmerzes, atme und beobachte...
Schmerz gehört zum Ich-und Körperbewusstsein:
wenn du durch stille Meditation tiefer gehst und als stilles SEIN bist, verschwindet der Schmerz

Gott - Seele - Leben

Klärung der Gottesbilder, Heilung der Gottesfragmente der Seelenmatrix, die sich als Lebensgeschichte manifestieren: Gottesbilder, die in der Lebensgeschichte auftauchen sind Überlagerungen; in der Ausrichtung auf die Stille als Spiegel des Absoluten werden sie leer, lösen sie sich auf. Ihre Substanz verändert sich, Gott erscheint als Leere, als stilles reines SEIN.

Als „Fragmente der Seele“ können behinderne Gottesebenen in ihrer Substanz heilen:

- Gott als Gegenpol, als Abwehr des Lebens

- Gott als Energie der Schuldgefühle und der Idee, bestraft zu werden, wenn das Ich sich zu dem bekennt, was es ist

- Gott als das, was mich nicht vollkommen sein lässt, was im Ich erscheint als „ich bin nicht würdig, nicht spirituell genug, nicht hingegeben genug, ich bin nicht genug.“

- Gott als das, was im System ein subtiles „Jein“ lässt, Abwehr der Unvollkommenheit dessen, was Leben ist

- Gott als Hindernis, in Frieden zu Sein mit dem was ist

- Gott als Hindernis, mich zu lieben wie ich bin: im Da-sein, im Jetzt

existiere ich?

Schmerzkörper- Samenkörper

existiere „Ich“?
alles geht...ent-leert sich
setzt sich frei im Göttlichen
zeigt seine ursprünglichen Schöpfungsgleichungen
zerfällt in seinen ursprünglichen Schöpfungsgleichungen

was bleibt ist Leere- reines SEIN

Beziehungen - Freisein

frei Schwingen in Beziehungen:

karmische Muster in Beziehungen sind völlig auflösbar
durch klare Ausrichtung auf die Bewusstseinsebene, die OHNE jeden Bezug ist:
der innere Raum des stillen Einheit.
- der Ichsinn und seine Idee von Beziehungen heilt in der Hingabe, im Freigeben dessen, was im Moment grad los ist.
Freigeben was grad ist wird genährt im Zustand des Still- SEINs.
Der Ichsinn und seine karmische Begrenzung durch eingeschliffene, teilweise un-bewusste, Beziehungsmuster heilt ganz organisch Schicht um Schicht durch und in der Grossen Stille

Auflösung der Lebensgeschichte im SEIN

Der Familienkörper als Schmerzkörper...

Die Resonanzkerne zum anderen sind Teile meiner karmischen Bestimmung

– vorgeburtlich festgelegt in der 12erstruktur der Familie.

Gewahrsein als Schlüssel

es geht immer nur um Gewahrsein
– bzw. um VERHARREN IM SEIN,
egal, welche phänomenalen Zustände des Ichs (Aufregung,Wut, Gleichklang, Frieden) und des Körpers (erschöpft, frisch, zu kalt - zu warm etc.) gerade da sind und den Moment zu bestimmen scheinen.

Ich-Tod und Verwirklichung

Unsere wahre Natur ist absolute Einheit.
Auf der Ichebene regiert Vielfalt + Differenzierung/ Verschiedensein und das Prinzip von Anziehung und Abneigung als Konfliktpotential.
Jenseits der Illusion(en) des Ich
und jenseits der Idee von einem Ich
treffen wir das, was sich immergleich ist.
Anerkennt das „Ich“ seine eigene Relativität und wendet sich konsequent dem ich-losen Sein zu, enthüllt sich dem Ich die Präsenz des Ewigen.
Das Absolute beginnt unser Leben zu „speisen„ und setzt auf enorm kluge Weise beständige Kraft frei zur Heilung unseres Lebens.

Den Weg des Ichtods zu gehen ist unumgänglich, wenn wir uns nach einem harmonischen, erfüllten Leben sehnen.

Die angenehmste Form, sich zu sterben ist die:
- Veraltete, behindernde Teile zerfallen im Sein mit einem Meister/Meisterin
- unser System transformiert sich in tiefer Meditationen in Stille
- wir heilen im Zustand des Tiefschlafs

die nicht so angenehme Form kennen wir alle: wir „sterben“ in Konflikten im innen und aussen.

Zeit (-losigkeit)

Wenn lineare Zeit und Zeitlosigkeit sich treffen
öffnet sich Raum-Zeit
und die Bedingungen für die Möglichkeit von Erleuchtungserfahrung und Verwirklichung sind gelegt

Ich und Du – ein Paar ??

nicht das Ich entscheidet - und auch nicht das Du, ob Ich und Du ein Paar werden und wie lange wir es sind.
Wer ist schuld?
Die innere Einheit beider Systeme:
Sie setzt die Bewusstseinsentwicklungen, „Paar- Themen“ frei, die im Paarfeld auftauchen und von jedem auf seine weise wahrgenommen und „bearbeitet“ werden.

Die innere Einheit des Paares kann sich also zeigen als Schöpfungsresonanzen im Paarfeld
und bestenfalls erscheint Einheit als Spiegel des Absoluten – taucht auf aus der inneren Stille, dem guru, dem nicht definierten Zentrum beider Systeme.

Wenn das „einzelne Ich„ hingegeben ist an das Innere Eine und nur da verharrt, fliesst die Beziehung frei.

Der Ichsinn, ahamkara,

ist mind - und gefühlsorientiert
er will, wertet, ordnet ein, differenziert,
ist bezogen auf ...
und ist daher immer gefangen im Subjekt–Objekt-Bezug
dh. er ist niemals ganz EiNS...
er nährt sich aus der Erinnerung oder schwingt in den Wunschprojektionen der Zukunft und ist so niemals ganz in der Gegenwart.

ohne Erinnerung kein Ich
das Vergangene liefert dem mind immer Stoff oder wärmt das Alte ständig neu auf
und lässt so die mentalen Kristallisationen als Ichkerne im ahamkara entstehen, die der maya-Illusion zuarbeiten.

Was ist wahr?

Quelle:
Parmenides, über den Ursprung der Natur
übersetzt und kommentiert von Raphael isbn978-3.935937.99.3

„Denken und Sein sind dasselbe“ (Plotin in den Enneaden V1,8 zitiert Parmenides)
„was geboren ist, muss auch sterben“
„...das Werden gehört dem SEIN an, ist aber nicht das Sein...“

vgl.Plotin, EnneadenVI9.III

Das Sein des Parmenides ist formlos.
Es ist vor jeglicher Form und vor jeglicher Bewegung und auch vor der Stille...
Das wahre Wissen ensteht erst durch die essentielle Verknüpfung des Denkens mit dem SEIN.
Erst die Verankerung des Menschen, des erfahrenden, des denkenden Subjekts im Sein macht das Denken zum wahren Denken, zum noetischen, zum unmittelbar gewussten Wissen.
So entsteht universelle Wahrheit.

Parmenides: Frühes 5. Jh.vor Chr., gilt als der erste Metaphysiker und Ontologe
(vgl. Platons Dialog, Parmenides); Schüler von Xenophanes von Colophon und von dem Pythagoräer Amenias.