Renate Busam
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UNIVERSUM UND INDIVIDUUM als Schöpfungsillusion

 

oder wie bricht sich universelle Schöpfung in der Illusion des individuellen Körper-geist-systems der 12 Chakren und schreibt sogar 3-dimensionale und x-dimensionale Geschichte ?

Hier eine kurze Zusammenfassung des Zusammenspiels von universellem Bewusstsein und dem 12ersystem. Im 12er Chakrensystem drückt sich die als Individuum erscheinende Hauptmatrix aus.

  1. Die 12erstruktur ist die Grundlage dessen, was von uns 3-dimensional inkarniert ist. Die innere Einheit der Seele (Matrix =universelle Ebene !) bestimmt die Art der Erdanbindung (wo wird der Ich-Körper geboren, kollektive Bewusstseinsformen des Landes etc) und durch die Samenebenen der Hauptmatrix (anandamayakosa) manifestieren die zentralen Lebensthemen, das Familiensetting, die Ahnenlinie etc.. Die oberen Chakren, vom Herz bis zum 12. Chakra, bleiben im Grunde immer transpersonal-universell in der Ausrichtung. In den unteren, Wurzel bis Solarplexus, den „Lebenschakren“, bricht sich das Grosse Leben als individuelle Erfahrung.
  2. Das Herz ist der zentrale „Ort“ der Synthese von Leben und Sein, die Verbindung des Transpersonalen (Absoluten) und dem seine Wahrheit verstehenden und lebenden Ich.

I. Phase: Die Matrix des 12erSystems: Leben leben wie es ist.

Die 12er Hauptmatrix erfüllen und stillen sich durch die gelebten Lebensthemen ausgedrückten Samenebenen. Wenn die Matrix sich zu gestalten beginnt im außen und innen und und sich erfährt und zu erforschen versucht durch die Linse des sich öffnenden Ich, unterstützt durch den synthetischen Verstand der buddhi (Weisheit des Herzens), tieft sich die innere Mitte des Körper-Geist-Systems zum Zentrum. Das Ich stellt sich in seinen Bedürfnissen mehr und mehr der sich zeigenden Transformationskraft. Paradoxerweise geschieht parallel dazu die Aushöhlung der bisherigen Ich -Identität und des Ich-Sinns. Dabei öffnen sich:

  • unter anderem! die Samen, die „Schriften“ der Seele im Hinblick auf die resonanten, d.h. latent aktiven Gottesbilder; es gilt, den eigenen Ausdruck zu finden in den Gottesebenen, die die 12-erMatrix anbietet – das kann bedeuten die Vollendung des inneren Gottesbegriffs durch die Erkenntnis der substanziellen Einheit seiner verschiedenen Kleider (Christus, Buddha, Quabbala) oder es geschieht im unmittelbaren Bezug zum reinen Sein, zum Absoluten (je nach vorgeburtlicher Prägung, unser Weg ist matrixabhängig).
    Das Sich- finden in der eigenen Göttlichkeit ist zentral für die Verwirklichung, der bewussten Ausrichtung auf die Seinskonstante/die Präsenz; dabei mögen folgende Formen auftauchen:
  • Einweihungen in die Göttliche Essenz, oder Erleuchtungserfahrungen als unmittelbaren Einblick und eindeutiges Wissen, was unsere wahre Natur ist.
  • der 12er Resonanzkörper gleitet in eins mit seiner Essenz: SEIN (sat-prem)
  • Transzendenz - Stille als all durchdringende Kraft beginnt zu wirken: ICH BIN
    All diese Aspekte öffnen in die innere Mitte als dem EINEN:
    „Ich bin all das, was im Moment Da IST“
    Exkurs: der Familienkörper/unsere Familienresonanz ist Teil der inneren Mitte: er ist zyklen- unabhängig, d.h. schwingt jenseits der Zeit-Raumstruktur !!!!, obwohl 3-dimensional zeitgebunden entstanden in den Zyklen der Erdangleichung der Seele
    (verschiedene Phasen der von der Matrix gesteuerten Ich-entwicklung spiegeln sich im Familienkörper: z.b. Erfahrungen betr. Kindheit, Pubertät, Themen des Erwachsenenlebens, Einfluss der Ahnenlinien sogar pränatale Erfahrungen). Und all das ist auch in Zellerinnerung des physischen Körpers gespeichert.

In der Auseinandersetzung mit Familie und Lebensstil heilt, transformiert und tieft sich die innere Mitte als Herzentwicklung und öffnet sich die Sehnsucht, frei zu werden.

II. Essentielle Phase: Verwirklichung der wahren Natur = Erfahrung der Transzendenz als immer seiende Einheit mit dem spontan gelebten Leben.

Verwirklichung umfasst die Vereinheitlichung aller (!) feinstofflichen Hüllen im SEIN (prana, kama-manas, sowie Matrix=Seelen-Kausal-Körper) Alle „Körperhüllen“ erkennen sich als reines, nicht definiertes, leeres Sein, als sat-prem.
Für die 12er Matrix, den 12er Resonanzkörper, also die innere Einheit von Körper-Geist -Seele, bedeutet das – wie schon für die Ich-Identifikation mit der Materie - seine Auslöschung.
Auflösung der 12er Hauptmatrix im Feinstofflichen:

  • die 12er Resonanz im Aussen (Projektionen der Energie auf Ereignisreihen, gelebte Sozialformen etc) sättigt sich und beginnt immer mehr gegen 0 zu laufen: wir holen bewusst und un-bewusst die Projektionen im außen ein, Bewusstsein richtet sich ganz nach Innen.
  • der gesamte feinstoffliche Körper beginnt sich auf die innere Einheit (die vertikale o- unendlich-Achse) auszurichten, alle Körper vereinen sich zu einer Grundsubstanz (prakriti) – und verankern sich im Sein.
  • Auch die SEINs-gleiche zu Gott (vorgeburtlich angelegt in der Seelenmatrix) gleitet in Eins im Gewahrsein der Einen Präsenz.

Es entsteht die in der physischen Körperempfindung verankerte Gewissheit, dass alles Eins und nicht festgelegt ist im letzten Grund unseres Da-SEINS.
Dass das vermeintliche Ich immer Teil der universellen Schöpfung ist – die gänzlich spontan und un-persönlich und jenseits der Filterwirkung der Ichidentität – abläuft.

Es bleibt: Leben im beständigen Gewahrsein seiner eigenen essentiellen Tiefe.